Vor 250 Jahren, im Frühjahr 1776, erreichte der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg auch Vacha.
Zahlreiche Männer aus der damals hessischen Stadt mussten ihre Heimat verlassen, um auf britischer Seite gegen die aufständischen Kolonisten unter Führung von George Washington zu kämpfen.
Die neue Sonderausstellung „Von Vacha nach Amerika – 250 Jahre hessische Soldaten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg“ zeichnet diesen Weg anhand von Originalquellen, Tagebüchern und historischen Karten nach.
Dabei schlägt die Ausstellung den Bogen zu bedeutenden Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt: Friedrich Wilhelm von Steuben, dessen Vater in Vacha geboren wurde und der später eine Schlüsselrolle beim Aufbau der amerikanischen Armee spielte, sowie Johann Gottfried Seume, der in Vacha für die hessischen Truppen angeworben wurde.
Anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai 2026, ist der Eintritt in die Sonderausstellung frei.

